resonieren bedeutet, in Schwingung versetzt zu werden, widerzuhallen; im übertragenen Sinne: auf jemanden oder etwas mitfühlend eingehen, eine Verbindung herstellen oder innerlich berührt sein.
widerhallen
anklingen
echoen
korrespondieren
harmonieren
ansprechen
berühren
Synonyme zu „resonieren“
widerhallen
anklingen
echoen
korrespondieren
harmonieren
ansprechen
berühren
reagieren
zurückstrahlen
aufgreifen
sich spiegeln
entsprechen
passen
Gegenteile & Gegenstücke
ignorieren
dissonieren
nicht ankommen
Was bedeutet „resonieren“?
Resonieren beschreibt das Mitschwingen eines Systems bei Anregung durch eine äußere Frequenz – sowohl physikalisch als auch im übertragenen Sinne. Im zwischenmenschlichen Bereich bedeutet es, dass jemand innerlich auf eine Stimmung, Aussage oder Person reagiert und eine Verbindung spürt. Der Begriff wird in der Physik, Psychologie, Musik und der Alltagssprache verwendet.
Wortart: Verb, intransitiv, regelmäßig (resoniert, resonierte, hat resoniert)
Anderes Wort für: Ein geläufiges Synonym ist mitschwingen – es drückt sowohl die akustische als auch die emotionale Resonanz aus.
„resonieren“ im Kreuzworträtsel – Antworten nach Buchstaben
Tipp: Wählen Sie die Zeile, deren Buchstabenanzahl zu den Kästchen im Rätsel passt.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen „resonieren“ und „räsonieren“?
„Resonieren“ (von lat. resonare) bedeutet mitschwingen, widerhallen. „Räsonieren“ (von frz. raisonner) heißt dagegen nörgeln, kritisieren oder vernünfteln. Die Verwechslung entsteht durch die ähnliche Schreibweise – die Bedeutung ist jedoch grundverschieden.
Was bedeutet „das resoniert mit mir“?
Der Ausdruck „etwas resoniert mit mir“ beschreibt ein inneres Verstehen oder Berührt-Sein: Man fühlt sich von einer Idee, Musik oder Aussage persönlich angesprochen und spürt eine tiefe Übereinstimmung. Im psychologischen Kontext spricht man von emotionaler Resonanz.
Wie wird „resonieren“ in der Psychologie verwendet?
In der Psychologie bezeichnet Resonanz die Fähigkeit, auf die Gefühle und Bedürfnisse anderer einzugehen (Empathie) oder eine wechselseitige Schwingung in Beziehungen zu erzeugen. Das Konzept wird u. a. von Hartmut Rosa als Grundlage für gelungene Lebensführung beschrieben.