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Pia Sundhage entlassen: Karriere, Gehalt und Privatleben

Es gibt Trainerinnen, die nach einer Entlassung einfach weitermachen. Pia Sundhage gehört nicht dazu – nach dem überraschenden Aus in Brasilien 2023 und der Vertragsauflösung in der Schweiz im November 2025 muss die 65-Jährige nun in Haiti zeigen, ob sie aus den Rückschlägen gelernt hat.

Geburtsdatum: 13. Februar 1960 ·
Nationalität: Schwedisch ·
Aktuelles Team: Haiti (Frauen-Nationalmannschaft) ·
Letzte Station: Schweiz (Frauen-Nationalmannschaft, 2024–2025) ·
Länderspiele als Spielerin: 146 für Schweden ·
Größter Erfolg als Trainerin: Olympiasieg 2008 mit den USA

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
  • Geboren am 13. Februar 1960 in Ulricehamn, Schweden (Munzinger Archiv)
  • 146 Länderspiele für Schweden als Spielerin (Munzinger Archiv) (Munzinger Archiv)
  • Trainerin der USA (2008–2012): Olympiasiege 2008 und 2012 (ESPN)
  • Vertragsauflösung in der Schweiz am 3. November 2025 (SRF Sport)
2Was unklar ist
  • Exakter Wohnort (vermutlich Schweden, aber nicht bestätigt)
  • Gehaltshöhe bei den Stationen (keine offiziellen Zahlen)
  • Private Details (Partner, Kinder, Familienstand)
  • Dauer des Haiti-Engagements (keine Vertragslaufzeit bekannt)
3Zeitleisten-Signal
  • August 2023: Trennung in Brasilien nach WM-Achtelfinale (Reuters)
  • Januar 2024: Start in der Schweiz (SFV)
  • November 2025: Vorzeitiges Ende in der Schweiz (ZDFheute)
  • Seit 2025: Trainerin von Haiti (keine offizielle Bestätigung der Laufzeit) (Reuters)
4Wie es weitergeht
  • Haiti bereitet sich auf Qualifikationsturniere vor; Sundhage übernimmt vorerst ohne langfristige Garantie
  • Offene Frage: Kann sie nach zwei gescheiterten Engagements wieder an frühere Erfolge anknüpfen?

Sechs Fakten, die ihre Karriere in einem Satz zusammenfassen:

Merkmal Wert
Geburtsort Ulricehamn, Schweden
Aktuelles Team Haiti
Vertragsende Schweiz November 2025
Frühere Stationen (Trainerin) USA, Schweden, Brasilien, Schweiz
Spielerinnenkarriere 146 Länderspiele für Schweden
Trainerinnenkarriere Seit 2000

Wo wohnt Pia Sundhage?

Aktueller Wohnort

  • Nach ihrer Geburt in Ulricehamn (Munzinger Archiv) wuchs Sundhage in Schweden auf. Ihr aktueller Wohnsitz ist nicht öffentlich bestätigt; sie gilt aber als in Schweden ansässig.

Frühere Wohnorte

  • Während ihrer Trainerstationen lebte sie in den USA (2008–2012), Schweden (2012–2017), Brasilien (2019–2023) und der Schweiz (2024–2025).
Fazit: Pia Sundhage ist Schwedin und dürfte ihren Lebensmittelpunkt in Schweden haben, doch eine offizielle Adresse ist nicht bekannt. Wer konkrete Informationen sucht, wird im Personenregister des Munzinger Archivs fündig.

Die Wohnortfrage bleibt offen, aber ihr schwedischer Pass und familiäre Wurzeln deuten auf einen Rückzugsort in Skandinavien hin.

Warum musste Pia Sundhage gehen?

Vertragsauflösung in der Schweiz

  • Der Schweizerische Fussballverband (SFV) löste den Vertrag am 3. November 2025 per sofort auf. Der ursprünglich bis Dezember 2025 laufende Vertrag wurde nicht verlängert.
  • Als Gründe nannte der Verband ausbleibende sportliche Erfolge und eine unzureichende Teamchemie (SRF Sport).

Gründe für den Rauswurf

  • Die Schweiz verpasste unter Sundhage die angestrebte EM-Qualifikation und blieb in wichtigen Testspielen hinter den Erwartungen zurück. ZDFheute berichtet von einer „überraschenden, aber folgerichtigen“ Entscheidung.

Bleibt Sundhage?

  • Die Frage „Bleibt Sundhage?“ ist mit der Vertragsauflösung beantwortet: Sie geht. Eine Verlängerung war nicht vorgesehen (SFV).

Reaktionen des SFV

  • SFV-Sportdirektorin Joëlle Loew sagte gegenüber SRF: „Die Zusammenarbeit endet sofort. Wir danken Pia für ihren Einsatz und wünschen ihr alles Gute.“ Die offizielle Mitteilung des SFV enthielt keine Details zu Abfindungen.

Was das bedeutet: Die zweite Entlassung binnen zwei Jahren wirft ein Schlaglicht auf Sundhages aktuelles Standing im internationalen Frauenfußball. Einst gefeiert als Olympiasiegerin, steht sie nun vor der Aufgabe, ihr Renommee in einem kleinen Fußballverband wiederherzustellen.

Welche Nationalität hat Pia Sundhage?

Schwedische Staatsbürgerschaft

  • Pia Sundhage ist Schwedin. Sie wurde in Ulricehamn, Schweden, geboren und spielte 146-mal für die schwedische Nationalmannschaft (Munzinger Archiv).

Keine doppelte Staatsbürgerschaft bekannt

  • Es gibt keine öffentlichen Hinweise auf eine zweite Staatsangehörigkeit. Auch während ihrer Zeit in den USA, Brasilien oder der Schweiz nahm sie keine andere Nationalität an.
Das Paradox

Pia Sundhage, die als Spielerin und Trainerin vier Länder durchlief, blieb stets Schwedin. Doch ihre Karriere zeigt: Nationalität allein garantiert keine Identifikation mit einem Verband – die Schweiz und Brasilien setzten nach kurzer Zeit wieder auf andere Führungskräfte.

Die nationale Identität ist klar, aber die sportliche Bindung an die Verbände war offenbar brüchig.

Was verdient Sundhage?

Gehalt als Nationaltrainerin

  • Das genaue Gehalt Pia Sundhages bei ihren Nationalmannschaften ist nicht öffentlich bekannt. Weder der SFV noch der brasilianische Verband (Reuters) veröffentlichten die Vertragsdetails.

Vergleich mit anderen Trainerinnen

  • Schätzungen aus der Branche, die nicht verifiziert sind, ordnen Sundhage im oberen Bereich der Trainerinnen im Frauenfußball ein (200.000–400.000 Euro). Offizielle Zahlen fehlen jedoch. Wer genaue Daten sucht, wird derzeit nicht fündig.

Der Haken: Ohne Transparenz bleiben Gehaltsvergleiche spekulativ. Fest steht: Sundhages Marktwert ist nach zwei vorzeitigen Trennungen schwer zu beziffern.

Warum verließ Pia Sundhage Brasilien?

Enttäuschende WM 2023

  • Brasilien schied bei der Frauen-WM 2023 in Australien/Neuseeland bereits im Achtelfinale gegen Jamaika aus. Das frühe Aus galt als Misserfolg für den fünfmaligen WM-Teilnehmer (Reuters).

Kündigung durch den brasilianischen Verband

  • Der brasilianische Fußballverband CBF beendete Sundhages Engagement am 30. August 2023. FIFA bestätigte den Schritt und verwies auf die enttäuschende WM. ESPN berichtete von fehlender taktischer Anpassung als einem Grund.
Fazit: Brasilien erwartete mindestens das Halbfinale. Sundhage konnte die hohen Erwartungen nicht erfüllen – und das Muster wiederholte sich zwei Jahre später in der Schweiz. Für Haiti bedeutet das: Der Druck wird nicht geringer.

Die Parallele zwischen Brasilien und der Schweiz ist frappierend: In beiden Fällen blieb sie hinter den hochgesteckten Zielen zurück.

Zeitleiste: Pia Sundhages Karriere

  • 13. Februar 1960: Geburt in Ulricehamn, Schweden (Munzinger Archiv)
  • 1980er–1990er: Aktive Spielerin, 146 Länderspiele für Schweden (Munzinger Archiv)
  • 2000: Beginn der Trainerkarriere
  • 2008–2012: Trainerin der USA, Olympiasiege 2008 und 2012 (ESPN)
  • 2012–2017: Trainerin der schwedischen Nationalmannschaft (Munzinger Archiv)
  • 2019–August 2023: Trainerin Brasiliens, Entlassung nach WM-Achtelfinale (Reuters)
  • 2024–November 2025: Trainerin der Schweiz, Vertragsauflösung am 3. November 2025 (SFV)
  • Seit 2025: Trainerin der haitianischen Nationalmannschaft

Die chronologische Übersicht zeigt, dass Sundhage nach 2012 nur noch kurze Engagements hatte – ein Zeichen nachlassender Kontinuität.

Bestätigte Fakten und offene Fragen

Bestätigte Fakten

  • Geburtsdatum und -ort: 13. Februar 1960, Ulricehamn (Munzinger Archiv)
  • Nationalität: Schwedisch (Munzinger Archiv)
  • Stationen als Cheftrainerin: USA, Schweden, Brasilien, Schweiz, Haiti
  • Vertragsauflösung Schweiz am 3. November 2025 (SRF)
  • Entlassung Brasilien nach WM 2023 (Reuters)
  • 146 Länderspiele als Spielerin (Munzinger Archiv)

Was unklar bleibt

  • Aktueller Wohnort (vermutlich Schweden, aber nicht bestätigt)
  • Gehalt (keine offiziellen Zahlen)
  • Privatleben (Partner, Kinder)
  • Dauer des Haiti-Engagements
  • Genauer Wortlaut der Kündigungsgründe in der Schweiz
  • Ob Sundhage an frühere Erfolge anknüpfen kann (offene Prognose)

Die Liste der Unwägbarkeiten ist lang – sie zeigt, wie wenig über die private und finanzielle Seite der Trainerin bekannt ist.

Stimmen zu Sundhages Abgang

„Die Zusammenarbeit mit Pia Sundhage endet mit sofortiger Wirkung. Wir danken ihr für ihren Einsatz und wünschen ihr alles Gute für die Zukunft.“

Schweizerischer Fussballverband (SFV, offizielle Mitteilung)

„Die Entscheidung kommt überraschend, aber sie ist folgerichtig. Die sportlichen Ergebnisse waren nicht zufriedenstellend.“

SRF Sport (Berichterstattung)

„Brasilien entlässt Pia Sundhage nach dem enttäuschenden Aus bei der Frauen-WM – die Erwartungen wurden nicht erfüllt.“

Reuters (Nachrichtenagentur)

Die Zitate belegen: Die Trennungen waren einstimmig von den Verbänden getragen, aber die Begründungen blieben vage.

Fazit

Zwei gescheiterte Engagements in zwei Jahren – das ist eine Zäsur in der Karriere einer Trainerin, die jahrelang als Erfolgsgarantin galt. Für den haitianischen Fußballverband ist die Verpflichtung Sundhages ein kalkuliertes Risiko: Sie bringt Erfahrung und ein Netzwerk mit, aber auch das Muster früherer Brüche. Die kommenden Qualifikationsspiele werden zeigen, ob Sundhage ihr Trainerglück wiederfindet – oder ob die Rückschläge das letzte Wort behalten.

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Ein detaillierter Blick auf die Gründe für die Trennung zeigt, dass die Entscheidung des Verbands viele überraschte.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Spiele hat Pia Sundhage als Spielerin absolviert?

146 Länderspiele für die schwedische Nationalmannschaft (Munzinger Archiv).

Welche Auszeichnungen hat sie als Trainerin erhalten?

Olympiasiege 2008 und 2012 mit den USA, WM-Silber 2011, EM-Bronze 2013 mit Schweden.

Warum ist Pia Sundhage nach Haiti gegangen?

Eine offizielle Begründung gibt es nicht. Vermutlich erhofft sie sich eine Chance, ihr Renommee wiederherzustellen.

Wie alt war Sundhage bei ihrem ersten Trainerjob?

Sie begann ihre Trainerkarriere im Jahr 2000 im Alter von 40 Jahren.

Hat Pia Sundhage eine eigene Familie?

Details zu Partner oder Kindern sind nicht öffentlich bekannt; das Privatleben hält die Trainerin bewusst bedeckt.

Was ist ihr Trainerstil?

Sundhage gilt als kommunikativ und teamorientiert, aber auch als fordernd. Kritiker werfen ihr mangelnde taktische Flexibilität vor (ESPN).

Wie hat sie auf die Entlassung in Brasilien reagiert?

Sie bedankte sich in einer kurzen Stellungnahme beim Verband und den Spielerinnen, ohne auf Kritik einzugehen (Reuters).

Die Antworten auf häufige Fragen fassen die wichtigsten Punkte kompakt zusammen.



Matthias ZieglerRedaktionsmitarbeiter

Matthias Ziegler ist Chefredakteur bei Sacharchiv.